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Test: GForce Fx - Terratec Mystify 5800 Ultra

Grafik&Video: Online Special

GForce FX - der erste Test

nVidia hat für Anfang Februar dieses Jahr die neuste Generation der GeForce-Karten angekündigt, die GeForce Fx. Garfik und Video konnte das erste Testmodell von Terratec ergattern. Eigentlich hätte die Karte bereits zum rentablen Weihnachtsgeschäft auf den Mark kommen sollen. Doch Probleme mit der Speicherproduktion verhinderten den rechtzeitigen Start des neuen Flaggschiffs. Neben dem neuartigen und schnelleren DDRII-Speicher hat die neue FX-Karte jedoch noch einiges zu bieten. Doch jetzt hat es NVidia eilig: Partner Terratec kündigt die ersten Karten bereits für die zweite Februarwoche an.

Klicken für große Ansicht Terratec will die neuen GeForce-Karten ab der zweiten Februar-Woche anbieten.

Die Neuerungen der GeForce Fx:
Die GeForce Fx besitzt 125 Millionen Transistoren und wird mit 1GHz Speichertakt (DDRII, 2x 500 MHz) laufen. Das Speicherinterface arbeitet jedoch nach wie vor mit 128-Bit. Somit ist die Geschwindigkeit der Karte stark vom schnellen DDR-II-Speicher abhängig. Atis Radeon 9700-Chip arbeitet dagegen mit herkömmlichem DDR-Speicher, jedoch mit einem 256-Bit-Interface.
Matrox hat es mit der Parhelia vorgemacht: 128 Bit Genauigkeit bei den Farbberechnungen sorgen für eine brilliante Darstellung. Die neue GeForce-Karte berechnet Farben mit 128-Bit Genauigkeit berechnen.
Auch bei Matrox abgeguckt: Displacement Mapping. Mit dieser Technologie kann die Grafikkarte 3D-Modelle aus einem einzigen Graustufenbild erzeugen. Das sparte eine Menge Rechenleistung und Speicherbandbreite. Leider unterstützt diese Technologie bis heute kein einziges Spiel.
Die Grafikkarte ist mit 0,13 Micrometer gefertigt. Beim Fertigungsmateriel stieg NVidia von Aluminium auf Kupfer um. Resultat: 20 Prozent höhere Schaltzeit und 36 Prozent weniger Strom.
Dennoch benötigt die Karte wie die Radeon 9500- und 9700-Modelle von Ati eine Strominfusion vom Netzteil des Rechners. Die Fx begnügt sich jedoch nicht mit einem kleinen Stromanschluss wie beispielsweise ein Diskettenlaufwerk, sondern benötigt die große Variante wie Festplatten und CD-Laufwerke. nVidia schreibt ein Netzteil mit mindestens 300 Watt vor. Befinden sich noch viele Laufwerke und andere Stromfresser im Gehäuse, sollten es jedoch mindestens 350 Watt sein.

Klicken für große Ansicht Aktuelle Ati-Karten brauchen ihn und die zukünftige nVidia will ihn auch: Extra-Strom.


Die Karte läuft unter Windows mit einem Prozessortakt von 300 MHz und einem Speichertakt von 600 MHz. Die Karte erkennt, wenn mehr Leistung benötigt wird und schaltet beim Start von 3D-Anwendungen oder Spielen auf Taktraten von 500 MHz und 1000 MHz. Die Lüfterdrehzahl wird gleichzeitig erhöht, was Lärm verursacht. Da die GeForce Fx wegen des neuen Kühlungssystems (siehe Bild) die doppelte Bauhöhe besitzt wie herkömmliche Karten, verdeckt Sie den PCI-Slot unter dem

Klicken für große Ansicht Anspruchsvoll: Die neue GeForce beansprucht einen AGP-Slot und verdeckt einen PCI-Steckplatz.


Grafikkartensteckplatz. Da in diesen Slot wegen IRQ-Sharing sowieso keine Karte stecken sollte ist dieser Extra-Platzbedarf nur halb so wild. Die Kühlung hat es in sich. Über einen Kanal bläst das System die Wärme direkt aus der Rückseite des PC-Gehäuses und über eine zweite Luftschleuse wird Luft angesaugt. Dadurch ist das Kühlsystem sehr laut und trotzdem werden die Kühlkörper bis zu 65 Grad heiß. Hier muss nVidia die Hardware weiter optimieren, da in punkto Lautstärke der Vergleich zu einem Staubsauger nahe liegt.

Klicken für große AnsichtUnruhestifter: Das Kühlsystem von nVidia ist viel zu laut und etwas groß geraten.


Mircosoft verlangt in DirectX 9 beim Pixel- und Vertex-Shader Version 2.0. NVidia schraubt die Anforderungen von Microsoft jedoch weiter nach oben. Beide Shader liefern ein Drittel mehr Speicherregister als Microsoft vorschreibt. Deshalb bekommen beide Einheiten das Kürzel 2.0+.
Der Zusatz Fx im Namen der neuen Karte geht auf 3DfX. Da NVidia den ehemals größten Konkurrenten gekauft hat, sind die Entwickler von 3DfX an der neuen Karte beteiligt.
Der Einführungspreis der Terratec Mystify 5800 Ultra liegt bei 650 Euro. Mit in der Packung: Ein interessantes Spiele-Bundle, Treiber und Handbuch.
Ati will der Neuentwicklung von NVidia natürlich die Stirn bieten. Schon zur CeBit wollen die Kanadier die ersten Informationen über die neuen Grafikkarten der Presse bekannt geben.

Terratec Mystify 5800
Terratec will mit zwei FX-Karten das Rennen starten. Die Mystify 5800 und die Mystify 5800 Ultra unterschieden sich nur in puncto Taktfrequen. Die Ultra-Karte läuft mit 500 MHz Prozessortakt und 1000 MHz Speichertakt. Die 5800 ist mit 400 bzw. 800 MHz getaktet. Auf beiden Varianten befinden sich 128 MByte des neuen, schnellen DDRII-Speichers. Neben einem Standard-Monitorausgang gibt es eine digitale DVI-Schnittstelle sowie einen S-Video-Ausgang. Dadurch sind auch digitale Flachbildschirme oder Fernsehgeräte mit der Karte kompatibel. Das beigelegte Programmpaket von Terratec hat es in sich: Neben Unreal Tournament 2003 und Gun Metal soll das langerwartete Action-Spiel Splinter Cell beiliegen. Die Vollversion von 3D Mark 2001 SE und Performance Analyzer runden das Angebot ab. Der Preis der neuen Karten ist jedoch ziemlich hoch: Die Ultra-Variante geht mit 649 Euro über den Tisch, während die kleinere Variante mit 579 Euro zu Buche schlägt.

Chipübersicht
   ATI Radeon 9700 Pro  GeForceFX 5800 Ultra 
Fertigungsprozess 0,15 Micron 0,13 Micron 
Speicherbandbreite 256 Bit 128 Bit 
Speicher DDR DDR2 
theoretische Bandbreite 19,8 GB pro Sekunde 16 GByte pro Sekunde 
Antialiasing max. 6x max 8x. 
GPU-Takt 325 MHz 500 MHz 
Speichertakt 620 MHz 1000 MHz 
Pixel Pipelines 
TextureUnits pro Pipeline 
Textures per Unit 16 
PixelShader ja ja 
VertexShader ja ja 
Lüftung: passive Kühlung möglich extrem laute Heatpipe 

Leistung
In punkto Leistung liegt die GeForce Fx von Terratec vor allen anderen Grafikkarten die wir bis jetzt getestet haben. Der Vorsprung zu Atis Flagschiff, der Radeon 9700 ist jedoch nicht spektakulär.

Info:
Terratec, www.terratec.de

Meinung: Thomas Papadhimas, Redakteur Hardware

Die neue GeForce ist der Traum jedes Spielers: Sie ist schnell, Sie ist groß und wirkt monströs. Die Leistung liegt zwar über einer Radeon 9700, doch der Vorsprung ist kleiner als erwartet. Hätte nVidia einen 256 Bit breites Speicherinterface integriert, wären die Leistungswerte sicher deutlich höher. Das laute Kühlsystem und die doppelte Bauhöhe trüben den sonst guten Eindruck. Der durchschnittliche Leistungsvorsprung der neuen GeForce-Karte liegt bei 123 Prozent. Mit neuen Treiberversionen und zukünftigen Spielen, die DirectX9 optimiert sind, dürfte der Vorsprung jedoch größer werden. Ati holt bald mit einer neuen Grafikkarte zum Gegenschlag aus und übertaktete 9700-Karten werden angeblich schon gefertigt. Es bleibt also Spannend bis zur letzten Sekunde. Wer jedoch Leistung pur will und zwar jetzt sollte zur GeForce greifen. Vor allem das neue Bundle von Terratec mit SplinterCell ist genau das Richtige für kalte Februarnächte.


Test-Diagramme
 3D Mark: Einzelergebnisse
 3D Mark Polycount
 3D Mark Standard Run
 Vergleich: Füllraten
 SpecView Viewperf
 Testlauf: Comanche
 Testlauf: UT 2003
 Testlauf: Codecreatures
 Testlauf: Quake III

Zusatzinformationen
In der folgenden Tabelle finden Sie Links zu Updates und Informationen.
Sie finden u.a. die neuste Version der Multimediaschnittstelle DirectX von Microsoft. Installieren Sie das Paket, damit aktuelle Spiele und Anwendungen auf Ihrem PC laufen.
Mit der Installation des Service Packs für Windows XP beheben Sie den 60 Hz Fehler des Betriebssystems.
Der Refresh-Fix für nVidia Karten behebt das 60 Hz-Problem von Windows XP. Der download ist mit 245 Kbyte bedeutend kleiner als das Service Pack von Microsoft.
Der Refresh-Fix für ATI Karten behebt das 60 Hz-Problem von Windows XP.

 Produkt  Anbieter  Webadresse 
DirectX 9 Microsoft www.microsoft.com 
Service Pack f. Windows XP Microsoft www.microsoft.com 
RefreshRate Fix f. nVidia-Karten Voodoofiles www.voodoofiles.com 
RefreshRate Fix f. Ati-Karten Voodoofiles www.voodoofiles.de 
nVidia-Treiber nVidia www.nvidia.de 
Ati-Treiber Ati www.ati.com 

Hinweis: Stand der Liste ist Januar 2003.

Thomas Papadhimas


Weitere Artikel:
 Grundlagen: Grafik&Video unter Linux


 Zusatz: Workshop Adorage Magic


 Zertifikate 3D-Grafikkarten


 Zusatz: Workshop Power Director 1.1


 Links: 3D-Grundlagen


 Test: GForce Fx - Terratec Mystify 5800 Ultra


 Test: Digi-Kameras ab 250 Euro im Test (Liste)


 Zusatz: Cumulus - Grundbegriffe


 Workshop: Modelling mit Amapi 3D V5


 Special Effects im Kinofilm "Daredevil"


 Special: Film "Fluch der Karibik"


 Wettbewerb: Instant Monsters


 Workshop: Video-Nachvertonung


 Auswertung: "Cinema 4D"-Wettbewerb



Updates und zusätzliche Beispiele finden Sie im Download-Bereich.

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